TGTBATB #4 – Talking Points zur Bürgermedienplattform

In The Good, the Bad and the Bürgermedien berichte ich aus dem Herzen der nordrhein-westfälischen Bürgermedienszene (in Fachkreisen als „Münster“ bekannt). Im Jahre 2016 werden Bürgermedien vielerorts (Quelle: Hörensagen) als angestaubtes Relikt betrachtet, sofern der Betrachtende überhaupt eine Meinung zu Bürgermedien hat. Was waren Bürgermedien und was sind sie? Was wollen sie sein und wo wollen sie hin? Eine garantiert verfärbte und voreingenommene Einsicht in diese und viele weitere Fragestellungen, die euch spätestens nach der Lektüre interessieren werden.

Logo von The Good, the Bad and the Bürgermedien

Teil 4 – Talking Points zur Bürgermedienplattform

Ja, ihr habt Recht: Das Thema lässt mich nicht los. Die Bürgermedienplattform steht gerade mal am Anfang ihrer Entwicklung, aber mit Abschluss dieses Texts wird sie fünfzig Prozent meiner bisherigen Bürgermedienschriftenreihe (vom Kollegen Töbelmann neudeutsch als „Kolumne“ bezeichnet) ausmachen. Mit Sicherheit wird dies auch nicht der letzte Beitrag zu einem Projekt sein, das ich persönlich für keine gute Idee halte, aber gerne zur bestmöglichen Einrichtung machen möchte, die die Bürgermedienlandschaft je hervorgebracht hat – nach MNSTR.medien natürlich.

Als Teil des Fachbeirats Bürgermedien NRW, den die Vorstände der vier Landesverbände* LABAM, LBF, IGR und CRNRW bilden, durfte ich am 01.08.16 bei unseren freundlichen Gastgebern des hochschulradio düsseldorf, die an dieser Stelle herzlich gegrüßt seien, einem Informationstreffen mit angeschlossenen Diskurs beiwohnen. Michael Steinbrecher als Projektleiter und Tobias Schweigmann als Mitarbeiter der TU Dortmund standen dabei Rede und Antwort und verstärkten meinen Eindruck von der Auftaktveranstaltung: Hier wird viel Zeit darin investiert, das Durcheinander des nordrhein-westfälischen Bürgermediensalats zu durchschauen, um alle Beteiligten für das Projekt zu begeistern. Das gefällt mir.

Im Laufe des Nachmittags wurde deutlich, dass die Plattform vor einem riesigen Problem steht: Die Bürgermedienlandschaft ist sowohl formell (Gruß an Politik und LfM-Verwaltung) als auch ideologisch (Gruß an uns) stark differenziert aufgestellt. Wie gut, dass es TGTBATB gibt und ich an dieser Stelle ausgewählte Themen dokumentieren kann, die zeigen, wie viel Reformpotential (Euphemismus?) noch in uns steckt!

Nimm zwei: Die TU Dortmund

Es war abzusehen, dass die TU Dortmund die Bürgermedienplattform ins Leben rufen dürfte. Was mich dann aber doch überraschte, war die strikte Abgrenzung zum zweiten Bürgermedienprojekt im Bunde: nrwision. Ich war der festen Überzeugung, dass die nrwision-Mediathek einfach in die Plattform aufgehen würde. Eine für mich nach wie vor sinnige Schlussfolgerung, da Stefan Malter in der Vergangenheit häufig betonte, dass die Mediathek eine freiwillige Unternehmung der TU und keinesfalls Gegenstand der LfM-Förderung sei.

Nun wurden der TU aber zwei Förderungen bewilligt, die formell nichts anderes als eine strikte Trennung von Fördergegenständen zulassen. Dementsprechend werden nrwision und die Plattform wohl kooperieren, aber (vorerst) nicht zusammengeführt werden. Für die Plattform sind im Moment sogar zwei Stellen als Content Manager/in und Online Marketing Manager/in ausgeschrieben, was die Schaffung einer eigenen Projektumgebung weiter belegt.

Erste Aufgabe dann wahrscheinlich: Wie heißen wir? Es ist sicherlich überlegenswert, die Marke „nrwision“ zu übernehmen und einmal richtig damit durchzustarten. Aber auch das steht offiziell noch in den Sternen. Zum Glück können auch Radioschaffende eine Vision haben, sodass „nrwörfunk“ wohl nicht zur Option wird.

Qualität vs. Teilhabe

Reines Clickbaiting, es tut mir so leid! Genauer müsste die Überschrift wohl „Produktstandard vs. Niedrigschwelliger Zugang“ heißen, vielleicht auch nur so ähnlich. Denn an dieser Stelle vermischen sich einige entscheidende Knackpunkte der Bürgermediendefinition und ihrer Auslegung, die ich z. T. schon im ersten Teil dieser Reihe aufgeschrieben habe.

Was bedeutet niedrigschwelliger Zugang? Für uns im Bennohaus ist das glasklar: Alle sollen mitmachen können. Und um das zu gewährleisten, braucht niemand auch nur irgendeine Form von Qualifikation vorzuweisen, um Teil unserer Redaktionsgruppen zu werden. Außerdem gibt es keine vorgeschriebenen Starttermine. Dazu koppeln wir das Lernen an das Produzieren. Far from perfect, oh ja, aber in unseren Augen ein hehrer Ansatz, an dessen Verbesserung nach und nach gearbeitet wird. Das ist Zugangsoffenheit in Extremform, mit all ihren Vor- und Nachteilen. Niedrigschwellig muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass gar keine Schwelle mehr vorhanden ist. Ihr seht: Schon an diesem Punkt kann die Zugangsoffenheit ganz unterschiedlich gestaltet sein. Die gute Nachricht: Das bestimmen die Bürgermedieneinrichtungen wenigstens selbst. Anders sieht es bei der Programmbeteiligung aus.

Systembedingt ist der Unterschied bei der Programmteilnahme zwischen den drei Bürgermedienformen in NRW (Bürgerfernsehen, Bürgerradio, Campusradio) riesengroß. Zur Erinnerung: Die Radioprodukte werden in den Bürgerfunkfenstern der Lokalsender von Radio NRW ausgestrahlt (je nach Verbreitungsgebiet variieren die Uhrzeiten), die Fernsehprodukte bei nrwision gesendet und die Campusradios unterhalten gar eigene Sender! (Hoffentlich stellt eine Studie niemals fest, wie wenig Entwicklungspotential dahintersteckt). Jetzt kommt der Clou: Zu nrwision darf jeder etwas schicken. Einfach die eigene Sendung vorab anmelden, hinschicken und fertig. Sehr einfach, zugänglich und in meinen Augen auch die einzig vernünftige Methode, wenn man von einem Bürgermediensender sprechen möchte.

Im Radio laufen die Dinge ein wenig anders. Ehe ich das Bürgerradio NRW in nahender Zukunft ausführlicher beleuchten werde, fasse ich knapp zusammen: Mit der Gesetzesnovelle 2007, in der die unter Bürgermedienschaffenden wohl nicht beliebteste aller vorstellbaren Landesregierungen so einiges veränderte, fand endlich die sehnlichst gewünschte Qualität ihren Einzug ins Bürgerradio. Das bedeutet heute: Wer Bürgerradiosendungen beim Sender anmelden möchte, benötigt einen Radiopass, der nach Absolvierung eines 36-stündigen Zertifierungskurses (das sind 4 ½ Kurstage) ausgestellt wird. Oder muss jemanden kennen, der über einen Radiopass verfügt. Nun sind die Kurse glücklicherweise kostenlos, aber das System hat zwei entscheidende Schwachstellen. Erstens: Wer am Radiomachen interessiert ist und dann erfährt, dass er von der Gnade eines Radiopassinhabers zur Ausstrahlung seiner Sendung abhängig ist oder erst einmal 4 ½ Tage Kurs absolvieren muss, wird vor Begeisterung nicht durch die Decke gehen. Zweitens: Die sogenannten Z-Kurse sind häufig die Haupteinnahmequelle der kleinen Radio-Einrichtungen, die also immer und immer wieder neue Teilnehmende auftreiben müssen, um sich über Wasser zu halten und für die eigentliche Betreuung von Bürgermedienproduktionen oder die Programmgestaltung gar kein Geld erhalten (es sei denn, sie sind neuerdings eine Servicestelle Bürgerfunk, was aber vor allem für größere Einrichtungen attraktiv ist, denen es vergleichsweise gut geht).

Abschließend bleiben die Campusradios, die jeweils eigene Regeln haben, wer (Spoiler Alert: Studenten) was wann und wie und wo produziert und ausstrahlt.

Lange Vorrede, komödiantische Situation: Stellt euch vor, ihr habt einen Fernsehbeitrag produziert. Ihr entdeckt die neue Bürgermedienplattform. Als bürgermediale Einrichtung ist sie (Stand Auftaktveranstaltung) laut LfM-Juristen an die im Gesetz (und wohl auch der daraus resultierenden Satzungen und Bekanntgaben) benannten Bedingungen gebunden. Nun schickt ihr also euren Fernsehbeitrag hin, et voilà: Er wird ausgestrahlt. Stellt euch nun vor, ihr habt einen Radiobeitrag produziert. Ihr entdeckt die neue Bürgermedienplattform. Ihr schickt den Beitrag los, et voilà: Würdet ihr bitte euren Radiopass vorlegen?

Die Vorstellung ist absurd. Wirklich. Zumal die Trennung nur aufgrund des Mediums stattfindet. Spaßeshalber könnten wir all unsere Radiobeiträge mit einem Standfoto oder einem Schwarzbild versehen, als .mp4-Datei ausspielen und hinschicken. Ist ja nun eine Videodatei. Würde der Beitrag dann ausgestrahlt werden können? Ich glaube ja.
Ehrlich gesagt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Plattform auf diese Art und Weise starten wird. Es muss möglich sein, eine einheitliche Lösung zu finden. Alles andere wäre vollkommen inakzeptabel und peinlich. Aber…

Was ist eine einheitliche Lösung? Wir schlagen nun endlich den Bogen zum Titel dieses Talking Points: Welche Variante findet ihr besser? Dass erst der Nachweis der ausreichenden Qualifikation erfolgen muss? Oder dass jeder sofort etwas einsenden kann? Eine schwierige Frage, auf vielen Ebenen. Für mich ist die Sache klar, zumal ja nicht einmal belegt ist, dass die Radiopasskurse wirklich zur Qualitätssteigerung beitragen, da die Radioeinrichtungen (so wie die Fernseheinrichtungen ja übrigens auch) so oder so Kurse und Hilfestellungen geben. Aber vielen Radiomachern scheint es mittlerweile sehr wichtig zu sein, geringe Produktqualität zu verhindern. Und das besser von vornherein und nicht im Anschluss eines Lernprozesses, der gravierende Produktmängel zulässt, wie wir es bei uns im Fernsehbereich von MNSTR.medien schon eher gestatten.

Was die Entscheiderinnen und Entscheider hinter der Plattform letztlich tun werden? Mein Gefühl sagt mir, dass ihnen die Fernsehvariante besser gefällt. Das würde mich freuen, denn nur so könnte die Plattform ihrem Namen gerecht werden. Wer Qualität zur Voraussetzung macht, wird einige Interessierte von vornherein ausschließen. Wer Zugangsoffenheit und Teilhabe zur Voraussetzung macht, schließt aber Qualität niemals aus. Eigentlich doch ganz einfach, oder?

Freiheit vs. Betreutes Bürgermedienmachen

Bestätigt ist, dass die Journalismus-Student/innen der TU Dortmund auch in dieses bürgermediale Projekt eingebunden werden. Diskussionsgegenstand hier ist die Frage, wie viel Einfluss sie als Redaktion haben.

Im Fernsehen werden beispielsweise alle Beschreibungstexte in der nrwision-Mediathek von den Student/innen verfasst oder zumindest bearbeitet. Das hat den Vorteil eines einheitlichen Qualitätsstandards, einer im Idealfall verbesserten Suchmaschinenoptimierung und einer guten Praxisübung für die fleißigen Schreiber/innen. Ich persönlich finde das sinnvoll.

Was aber, wenn jemand unbedingt seine eigenen Texte nutzen möchte? Kein Problem, oder? Waß abbär wehn där tekst soh ausiet? Dürfen Rechtschreibfehler korrigiert werden? Anpassungen vorgenommen werden? Ist der Begleittext ein Teil des bürgermedialen Produkts?

Entfernen wir uns einmal von diesem vergleichsweise klein scheinendem Problem. Was ist mit den Inhalten der Beiträge? Laut Aussagen der Projektleitung ist die TU Dortmund für alle Inhalte redaktionell verantwortlich. Also muss irgendwie sichergestellt werden, dass kein Murks freigestellt wird. Werden alle Beiträge also vorab überprüft? Schwer vorstellbar, angesichts der Tatsache, dass allein aus dem Campusradios mit mehreren Stunden Programm am Tag zu rechnen ist. Werden sie also alle freigeschaltet und können dann über einen Report/Melde-Button von den Besuchern der Seite gemeldet werden? Das verlagert die Kontrolle und reduziert im Idealfall die Arbeit, sofern nicht allzu viel Missbrauch dieser Funktion stattfindet. Das wäre mein Favorit.

Können die Nutzer dann also selbst Beiträge hochladen? Oder werden sie vorab an die TU geschickt, die sie dann selbstständig nach einem bestimmten Schema freischaltet? Gibt es Ausnahmeregelungen für regelmäßige Zulieferer?

Auch hier geraten wir wieder mitten hinein in existenzielle Fragen des bürgermedialen Wirkens und Schaffens. Im Zweifelsfall bin ich persönlich stets für möglichst viel Freiheit und Selbstverantwortung durch die Macher. Im Sinne der Plattform, die als gut gemeinte Verpackung und Vorzeigeprodukt der Bürgermedien NRWs dienen soll, wäre aber eine restriktive Umgebung, geleitet von einer eigenen Redaktion, von Vorteil.

Hach.

Das Leben der Anderen

Ein inhaltliches Vakuum treffen wir an dieser Stelle an. Fest steht: Die Einrichtungen der Bürgermedien möchten sich auf der Plattform nicht einfach nur wiederfinden. Sie wollen eingebunden sein. Sie wollen beworben werden. Die Plattform soll ihnen dienen, ihnen nützlich sein. Wie soll das erreicht werden?

Ein sehr hilfreiches Element wäre die Möglichkeit, Videos und andere Medieninhalte direkt von der Plattform einzubinden. Beispielhaft bette ich an dieser Stelle ein äußerst beliebtes YouTube-Video ein:

Bei nrwision ist das derzeit nicht möglich. Rechtliche Probleme, Bedenken, Sorgen, you name it. Sollte es bei der Plattform abermals nicht funktionieren, käme das in meinen Augen einer ziemlichen Katastrophe gleich.

Um sicherzustellen, dass die Interessen der Einrichtungen nachhaltig vertreten werden, haben wir übrigens vorgeschlagen, einen Projektbeirat einzurichten, in dem wir die darlegen können, was unsere Mitglieder antreibt. Eine großartige Idee! Ob man sich auf Seiten der Plattform aber regelmäßig gerne reinreden lässt, ordne ich an dieser Stelle kurz ein: Nein.

Und was dann?

Über einen Zeitraum von zwei Jahren ist das Projekt ausgeschrieben. Wenn es sich dem Ende zuneigt, wird man sich an entsprechender Stelle zusammensetzen und darüber sinnieren, warumob die Plattform ein Erfolg war. Welche Kriterien dabei angelegt werden, ist für mich ein ganz entscheidendes Thema, da ich das Gefühl habe, dass in Förderbereichen, die weitgehend unter Ausschluss der breiten Öffentlichkeit vor sich hinlaufen, oftmals Dinge zum Erfolg erklärt werden, weil sie ein Erfolg gewesen sein müssen. Bis heute weiß ich nicht genau, anhand welcher Kriterien nrwision bewertet wird. Sind es Nutzerzahlen, das Volumen des zugelieferten Programms, die Qualität des zugelieferten Programms, die Klickzahlen der Mediathek, oder vielleicht die bloße Tatsache, dass der Sender funktionstüchtig ist?

Bei der Plattform stellen sich mir die gleichen Fragen. Wie wird hier der Erfolg definiert? Persönlich halte ich die Zugriffszahlen tatsächlich für einen maßgeblichen Indikator, da die Plattform in meinen Augen als Verbreitungswerkzeug ausgeschrieben und intendiert ist. Minder bedeutsam, aber sicherlich prüfungswürdig sind auch die Zuliefererdaten, wobei es mir hier schwerfällt, konkrete Messweisen festzulegen. Vielleicht die Zahl der regelmäßigen Zulieferer?

Es ist schwierig. Umso wichtiger, dass die Kriterien transparent dargelegt werden. In den bisherigen Äußerungen klang heraus, dass die Projektleitung dem Thema Transparenz zumindest nicht abgeneigt zu sein scheint. Konkret sollen nach der ersten Konzeptphase Erfolgskriterien definiert werden.

Was wäre wenn, mal sehr, sehr, sehr hypothetisch gedacht, die Plattform nicht fortgeführt würde? Die Campusradios haben beispielsweise ein großes Interesse daran, mit Hilfe der Plattform ein nachhaltiges Online-Archiv für ihre Beiträge anzulegen. Gäbe die TU Dortmund die Fortführung nun freiwillig oder unfreiwillig auf, was wäre dann mit den Inhalten? Die LfM-Verwaltung sagt, dass die Plattform der TU gehört. Die Projektleitung sagt, dass sie dazu noch nichts festlegen kann. Und ich sage, dass mir das alles nicht geheuer ist.

Nun, ich gehe natürlich davon aus, dass dieses Szenario nicht eintreten wird. Aber es wäre schön, einen Notfallplan in der Hinterhand zu haben.

In der nächsten Ausgabe von TGTBATB wird „tv münster“ unter die Lupe genommen: Wieso, weshalb, warum? Ein Offener Kanal im beschaulichen Münsterländle.


* Ja, vier. Vier. Vier! Vielleicht ändert sich das ja eines Tages. Seufz.

OFFENLEGUNG
Der Autor ist im Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Bürger- und Ausbildungsmedien NRW tätig und setzt sich dort für eine Stärkung der NRW-Bürgermedien im Sinne der Vereinsmitglieder ein.

Von |10.08.2016, 14:22|0 Kommentare

Verfasst von

Jan Leye
Leitet die Medienwerkstatt im Bürgerhaus Bennohaus und damit auch MNSTR.medien. Professioneller Fies Chef, der seinen Mitarbeitern nachspioniert und Dominanz durch Augenkontakt beim Bananenverzehr ausstrahlt.